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Zweizugkompressionsstrumpf mit Haftband, offener Fußspitze, KKL II mit integrierter und herausnehmbarer maßgefertigter Silikonpelotte,
Sonderanfertigung
Wirkungsweise: Durch das Tragen des Kompressionsstrumpfes kann eine Druckbeaufschlagung des Kniegelenkes und des gesamten Beines erzielt werden. Die Kniescheibe wird
durch die Aussparung des Kompressionskörpers nicht mit Druck beaufschlagt. Stattdessen wird der Druck vollständig in die der Kniescheibe benachbarten Gelenkweichteile eingeleitet. Hierdurch
wird z.B. nach Operationen entstehendes Wundsekret, Blut- und Gewebeflüssigkeit über den venösen Rückfluss aus den Gelenkweichteilen bzw. der Gefäßhülle des Kniegelenkes herausgedrückt.
Eine Schwellung des Kniegelenkes wird somit verhindert. Der von dem Kompressionsstrumpf auf die benachbarten Bereiche des Beines ausgeübte Druck verhindert ein Ansammeln und Anstauen dieser
Flüssigkeit im angrenzenden Beinbereich, unterstützt hier den venösen Rückfluss und verhindert somit eine drohende Thrombose.
Indikationen
Postoperative Versorgung:
- Knietotalendoprothese
- Gelenkoperationen
Bei nicht operativen Versorgungen:
- habituelle Patellaluxation
- Gonarthrose
- rez. Ergüsse
- Sportverletzungen im Kniebereich
- Kondylenfraktur
- Patellafraktur
- Tibiakopffraktur
- Kapselbandläsion
- Instabilitäten; bei Kontraindikation Kniebandage
- zur postoperativen Thromboseprophylaxe
- zur Kompressionstherapie
- zur Entstauungstherapie (intracapsulär/extracapsulär)
- Zentrierung/Führung der Kniescheibe
- zur schnelleren Wundheilung und daraus resultierende schnellere Mobilität des Patienten
- Reduzierung der Gelenkpunktionen
- Chronisch venöse Insuffizienz
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